St. Martin in Wehrden St. Hedwig

Sankt Martin ritt durch „Regen und Wind“  - geschrieben von Gernot Richter

Trotz widriger Wetterverhältnisse sind am Samstag doch viele Kinder mit Begleitung zur Wortgottesfeier zu Ehren vom Heiligen Martin in die katholische Kirche St. Hedwig, Wehrden, gekommen. Bunte Laternen erhellten den sakralen Raum und Orgelklänge stimmten die Anwesenden mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ auf diesen besonderen Tag ein.

Nach der Begrüßung durch den Diakon Christoph Storb , öffnete sich zu dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“ die Kirchentür und ein Bettler trat ein. Waren die Kirchenbesucher durch den Bettler vor der Kirche schon irritiert gewesen, so sahen und hörten sie, dass er ein Teil von einem Rollenspiel war. Zwischen dem Diakon, dem Bettler, Kindern und einer Mutter entspann ein Gespräch über das Teilen. Letztendlich wurde allen Anwesenden durch den spielerischen Impuls klar, dass es viele Möglichkeiten des Teilens und der christlichen Nächstenliebe gibt.

Nach dem Lied „Ein bisschen so wie Martin“ trugen die Kinder thematische Fürbitten vor, und alle Kinder wurden eingeladen, das „Vater unser“ rings um den Altar mit der versammelten Gemeinde zusammen zu beten.

Nach einer kurzen Geschichte: „Eine Laterne für Yzim“ und dem Schlussgebet und Segen, machten sich alle singend mit dem Lied: „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“ auf den Weg zum anschließenden Umzug. Allerdings ritt diesmal der Heilige, mit musikalischer Begleitung,  hoch zu Ross nicht bei Schnee, sondern bei Regen zum Festplatz.

Viele ließen sich durch die Nässe nicht abschrecken und zogen singend durch die Straßen.

Am Zielort angekommen, erwartete alle, vor dem Sportplatz, ein großes Martinsfeuer. Dort wurden dann Martinsbrezel, Kinderpunsch, Glühwein und Rostwürste zur Stärkung angeboten, die alle ein wenig mit dem miesen Wetter versöhnten.

 

Vielen Dank an alle, die mithalfen, diesen Tag unvergesslich zu machen.