E-mail von Pater Alfons vom 06.11.18

....Jetzt wird es aber höchste Zeit, dass ich mich an den Computer setze, um Euch ein Lebenszeichen zu schicken. In aller Kürze - ich bin immer noch o.k. Die beiden Wochen in Süd-Afrika haben mir gut getan. Afrika mal ganz anders. Zurück hatte ich mal wieder die Hände voll zu tun - will aber nicht übertreiben, Beine habe ich mir keine ausgerissen. Als ich zurückkam, war Bob noch in Amerika, bei einem Mitbruder von uns, der inzwischen Professor an der Universität in Washington ist. Bei ihm war Bob gut aufgehoben. Er hat sich aber auch mit seiner Schwester Claudine und ihrem Mann getroffen - aus Bequemlichkeit oder der Einfachheit halber sind die beiden aus Kanada nach Süden gereist, wo Bob sich mit ihnen getroffen hat. Scheinbar ist das Visum nach Kanada komplizierter zu haben als das nach USA...... Bei mir im Studio geht es weiter wie gewohnt. Wir haben mit Dieudonne und Laetitia vor, eine Sendung über die verschiedenen Pfarreien ins Leben zu rufen. Paul Maseke, mit dem ich schon etliche andere Projekte gemacht habe, hat sich bereit erklärt, die Sache in die Hand zu nehmen. Heute waren Laetitia und Dieudonne in der Pfarrei Notre Dame d`Afrique, um erste Kontakte zu knüpfen. Für die beiden ist das auch ein Novum. Die CD, für die wir von Rom Subsidien bekommen haben, leidet unter Geburtswehen. Zunächst sollte die CD in China gefertigt werden, dann hat Dieudonne ein günstiges Angebot aus Belgien erhalten, das aber wahrscheinlich an der neuen Gesetz-Gebung bzgl. der Autoren-Rechte scheitern wird. Jetzt soll alles hier gemacht werden - es muss eben alles gelernt sein. Nächste Woche soll die vor einem Monat verbockte Reise nach Brazzaville stattfinden. Eigentlich wollte ich da auch mit, habe mir aber gesagt, dass auch damit etwas zu lernen ist und weil das Visum fuer mich so gegen 300 Euro gekostet hätte halte ich es für besser, das Reise-Budget etwas aufzupeppeln und so noch ein paar zusaetzliche Begleiter mitnehmen zu können. Seit einer Woche haben wir einen neuen Erz-Bischof, Kardinal Monsengwo hat abgedankt und der Koadjutor hat nahtlos seine Stelle uebernommen. 

Dass meine Finanzen immer noch nicht im gruenen Bereich sind, ist Euch ja bekannt - ich mache aber weiter und hoffe, dass nach der Trockenzeit bald wieder eine Regenzeit ihren Einzug haelt....ich bin zurzeit gesundheitlich ganz gut auf dem Damm. Mein Ablöser im Studio (ist) ... immer noch in Portugal dabei ... sich schlauer zu machen.... Es bleibt mir also garnichts anderes uebrig, als weiter zu machen. Die Digitalisierung unserer vielen Aufnahmen geht vorwaerts und eigentlich macht mir das richtig Spass ....... - so das soll mal genug sein für heute. Mit Spannung warten wir auf die Wahlen, die am 23.  Dezember stattfinden sollen. So richtig glaubt da keiner dran - zurzeit ist es aber ruhig und ich habe den Eindruck, dass sich die Politiker gegenseitig kein Auge auspicken wollen und darauf bedacht sind, finanziell gut über die Runden zu kommen. 

Ganz herzliche Gruesse an Euch und die gesamte Warndt-Gemeinde Heilig Kreuz....- Alfons und die Bana Ngayime.

 

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