Neujahrsgrüße von Pater Alfons für 2017

...Heute war schon der zweite Sonntag im Monat und wir hatten jede Menge Leute bei der angesagten deutschen Messe - haben aber alles in französisch, lingala und kikongo gemacht. Zwei weiße Gesichter waren nicht zu übersehen: Frau Elsa .... - etwa in meinem Alter, mit einem Kongolesen verheiratet, Kinder erwachsen und nicht mehr zu sehen, selber pensionniert, aber noch immer tätig an der früheren Pestalozzi-Schule (evangelisch) hier in Kinshasa. Die junge Frau, die auch kam, gehört zu (einer Familie), die hier in Kinshasa eine Volksschule und zwei Waisenkinder-Heime betreib(t). Beide waren mal hier in Kinshasa im Einsatz für die lutherische Kirche und sind jetzt zuhause, in Leipzig tätig. Maria, die junge Frau hat von Pastorin Christine ... aus Leipzig erfahren, dass wir einen Gottesdienst feiern und war gekommen, um zu sehen, was hier los ist. Da von unseren früheren Gottesdienst-Besuchern (und Sponsoren) keiner mehr in Kinshasa ist, haben wir den allen lieb gewordenen Frühschoppen nach dem Gottesdienst fallen lassen. Die Ambiente war trotzdem o.k. Mado hat ihr Neugeborenes, die beiden etwas älteren Kinder und ihren Mann mitgebracht. Nicole hat nicht mitgesungen im Chor, hat sich dafür aber um Mado's Kinder gekümmert. Die Freude über den Erfolg der Bischöfe bei den Verhandlungen mit den Politikern hat sich auch im Gottesdienst bemerkbar gemacht. Die Zahl der Nicht-Bana-Ngayime wird immer größer - wir freuen uns über jeden, der mal hereinschaut....Nochmals Grüße und Wünsche zum Neuen Jahr 2017 - vor allem persönliche Gesundheit und für die Öffentlichkeit etwas weniger gehässige Zeiten - Alfons & Bana Ngayime