Pfarrfest St. Wendalinus Großrosseln 2016

Pfarrer Patrick Altmeyer zelebrierte zusammen mit Pater Alfons Müller das feierliche Hochamt zur Eröffnung unseres Pfarrfestes. Traditionell wird die Messe von unserem Kirchenchor musikalisch gestaltet. Unter Leitung von Simon Gräber hat der Chor Stücke aus der Missa Festiva von Christopher Tambling vorgetragen. Dazwischen hatte die Gemeinde Gelegenheit bei bekannten Liedern selbst mitzusingen.

Derweil liefen am Festplatz mit Hochdruck die letzten Vorbeitungen. Die Schwenker und Rostwürste waren aufgelegt, das Bier war gut gekühlt. Am Imbissstand bildete sich bald eine langer Schlange. Die sommerlichen Temperaturen ließen richtig Durst aufkommen. Cornelia Wernet konnte zahlreiche Besucher begrüßen und gleich das Jugenorchester Großrosseln ankündigen, das unsere Besucher übr die Mittagszeit mit schwungvollen Liedern unterhielt.

Alle Priester und Diakone unserer großen Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt sowie der Großrosseler Gemeindereferent haben sich eingefunden, natürlich auch Pater Alfons Müller, der zur Zeit auf Heimaturlaub ist. Auch der Angeregte Gespräche gab es mit dem Großrosseler Ortvorsteher Jörg Steuer und der Landtagsabgeordneten Christine Blatt.

In der Tat muss es so sein, wie Cornelia Wernet es formulierte: „Petrus ist ein Großrossler“. Das Wetter war herrlich. Blauer Himmel und Sonnenschein, da kamen die Zelte mit ihrem Schatten gerade recht. Als besonders schöne Geste wurde der Besuch einer großen Gruppe von Senioren des Hauses im Warndt empfunden. Bereits im Vorfeld war der Besuch abgesprochen, so dass ein ausreichend großes Zelt reserviert wurde.

Unmittelbat vor dem Zelt traten dann die Nachwuchsgarden des Karnevallvereins Doll Doll auf. Mit den emsig einstudierten Tänzen erfreuten sie jung und alt.

Viele nutzen das kühle Pfarrheim zu einem gemütlichen Kaffee mit Kuchen. Ein tolles, riesiges Kuchenbuffet macht die Auswahl nicht leicht. Unsere Großrosseler Frauen haben wieder mal bewiesen wie toll sich backen können.

Für die Kinder war - wie jedes Jahr - das Glücksrad die größte Attraktion. Immer war es in Betrieb, lag doch der ganze Tisch voller Gewinne, was die Auswahl nicht leicht machte und so manche Mama oder Papa hilfreich eingreifen musste, um die Entscheidung nicht zu lange werden zu lassen. Auf der Wiese wurde Basteln angeboten, wo mit großer Konzentartion mit Schere und bunter Pappe hantiert wurde.

Ruck zuck waren in diesem Jahr die Lose für die Tombola verkauft. Viele schöne Gewinne kamen an den Mann oder die Frau.

Dazwischen immer wieder mal zum Imbisstand, wo sich auch zwei syrische Flüchtinge in den Dienst eingebracht hatten und in saarländischer Manier mit Schwenker und Würsten hantierten. Aktion war notwendig als die Kette des Schwenkers riss und dieser abschmierte. Glücklicherweise geschah das erst zu später Stunde, so dass es keinen Versorgungsengpass gab. Zudem waren unsere Männer fix dabei, die Kette zu reparieren.

Gegen 18 Uhr wurde es so langsam leer auf dem Festplatz und um 19 Uhr begann schon wieder der Abbau. Die letzen Schwenker und Würste wurden verkauft und die auch ein paar Bierchen gab es noch. Dann wurden die Kassen geschlossen. Schließlich waren nur noch Helfer auf dem Platz, unterstützt von den fleißigen Firmlingen. Alle hatten das schöne Gefühl wieder mal ein gelungenes Pfarrfest hinter sich zu haben, Die Arbeit hat sich gelohnt.

 

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