Beichte

Eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche ist das Bußsakrament oder kurz die Beichte, auch Sakrament der Versöhnung genannt. Die Beichte ermöglicht Christen ihr Leben mit Blick auf eigenes Verschulden zu reflektieren und bietet die Zusage der Vergebung durch Gott.

Bevor ein Priester die Lossprechung (Vergebung) vollzieht, muss der Beichtende für folgende Schritte der Vorbereitung und Durchführung bereit sein:

  • sein Gewissen erforschen,
  • bereit zur ehrlichen Reue,
  • den Vorsatz der Besserung haben,
  • für Buße und Wiedergutmachung bereit sein und
  • persönlich vor dem Priester seine Sünden bekennen wollen.

Nachfolgende Bibelstellen aus dem Neuen Testament weisen auf die Beichte hin und die Vollmacht der Apostel Sünden im Namen Jesu vergeben zu dürfen. Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe bzw. Priester:

Jesus sagte: "Friede sei mit euch (gemeint Apostel)! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,21–23)

"Ich (Jesus) werde dir (gemeint Petrus) die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Mt 16,19)

"Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Mt 18,18)

Beichten in unserer Pfarrei Heilig Kreuz im Warndt

In der Regel werden vor den großen Festtagen wie Weihnachten und Ostern Beichtzeiten in den Kirchen angeboten, die Sie den entsprechenden Pfarrbriefen entnehmen können. Sie können aber auch darüber hinaus mit einem Priester einen Beichttermin vereinbaren, der dann in der Kirche oder in einem Beichtzimmer im Pfarrhaus stattfindet.

Über die Pfarrbüros können Sie einen Priester kontaktieren.