Messdienerarbeit

Ende September traf sich die große Leiterrunde der Messdienerinnen und Messdiener auf Pfarreiengemeinschaftsebene. Zu ihr gehören Aline Hümbert, Alexander Haser, Susanne Heusel, Anja Lesch, Alexander Biel, Sandra Unterdörfer, Maximilian Fellinger, Vanessa Käufer sowie Gemref. Andreas Folloni.

In Ihrer Sitzung blickten sie zuerst einmal auf die vergangenen Aktionen der Messdiener zurück, wie Fahrten, Spielenachmittage u.ä. Dabei wurde deutlich, dass sich zu jeder Aktion immer wieder ein fester Stamm von 20-25 interessierter Messdiener und Messdienerinnen zusammenfindet, die alle sehr positiv von diesen Gemeinschaftsaktionen und ihren Inhalten berichten. Daher ist es dem Team auch ein Anliegen dies so weiterzuführen. Dazu sollen in den Monaten bis zu den Sommerferien, am 25.10., ein Ausflug in den Neunkircher Zoo, im Advent eine kleine Adventsaktion, am 28.2.15, ein Spielenachmittag, im Mai/Juni 15 eine Fahrt mit Übernachtung sowie am 4.7.15 ein Grillabend angeboten werden.

Zu den regelmäßigen Gruppenstunden vor Ort gibt es auch eine klare Tendenz. Außer in Ludweiler werden solche nicht mehr angeboten, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass dieses Angebot nur sehr wenige oder gar niemand mehr in Anspruch nimmt. Aus einer Umfrage, die das Team vor einigen Monaten startete, wurde deutlich, dass die Gründe in der immer weniger werdenden Zeit liegen. So sind viele Kinder heute eingebunden in Betreuungsangebote am Nachmittag, in die Nachhilfe oder auch ins Vereinsleben. Damit zusammen hängt auch der Messdienerschwund, dem alle Pfarreien unterliegen. Im Laufe eines Jahres melden sich Kinder ab bzw. es kommen nach der Kommunionvorbereitung immer weniger nach. Zur Werbung gegenüber Neuen, hat sich das Team daher überlegt, einen Flyer zu entwickeln, der deutlich machen soll, was Messdienersein bedeutet, warum es sich lohnt und dass es nicht die wöchentliche Bereitschaft jedes einzelnen fordert, sondern die Zeitkapazitäten- und wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Hinzu werden die LeiterInnen auch Elternabende in der Kommunionvorbereitung besuchen und mit den Kommunionkindern eines Jahres direkt Kontakt aufnehmen. Eingebettet in dieses Konzept ist auch, dass alle Kommunionkinder während ihrer Vorbereitung als MessdienerpraktikantInnen in den Sonntagsmessen fungieren können.

Wenn auch die gegebenen Umstände Einschnitte mit sich bringen und vor Ort teilw. geschaut werden muss, wie fehlende Messdiener durch andere Personen ergänzt werden können, sind es doch noch einige Kinder und Jugendliche, die diesen Dienst gut und gerne tun und somit Kirche hautnah und prägend erleben. Deshalb lohnt es sich, so ist sich das Team einig, auch in Zukunft in diesen Bereich Arbeitszeit- und kraft zu investieren.

Andreas Folloni, Gemeindereferent