Das Licht von Ostern

Liebe Mitchristen!

Jedes Fest beinhaltet Bräuche, die sich im Laufe von Jahrhunderten erhalten haben.
Das Brauchtum ist auch verbunden mit Symbolen, wie unter anderen an Ostern die Osterkerze.

Der Priester entzündet in der Osternacht während der Auferstehungsmesse die Osterkerze. Diese Kerze steht für den Sieg Jesu über den Tod und das ewige Leben. Sie wird in der Messfeier an die Gläubigen in der Kirche weitergegeben, die damit ihre eigenen Kerzen anzünden.

Die Kerzen der Gottesdienstteilnehmer erhellen schließlich den Kirchenraum und symbolisieren das Licht Christi, das die Welt erhellen soll. Mit der Osterkerze wird bei dieser Feier außerdem das Osterwasser geweiht.

 

Der Autor Willi Fährmann schreibt zu diesem Symbol:

Der Schein der Kerze besiegt die Dunkelheit.
Ihr Licht leuchtet und wärmt.
Sie verzehrt sich ganz und gar in Licht.
Am Tag unserer Taufe wird eine Kerze entzündet.
Zu Ostern sehen wir im Bild der Kerze den auferstandenen Christus.
In unserer Sterbestunde brennt ihr tröstendes Licht.
Von der Geburt bis zum Tode zeigt uns die Kerze: Ihr seid Kinder des Lichtes.

So will ich beten:
Hilf Herr, dass ich vom Zeichen der Kerze lerne:
Der helle Schein meines guten Lebens
soll anderen Licht und Wärme sein.

Gernot Richter