Der Gründonnerstag

Der Gründonnerstag ist der 5. Tag in der heiligen Woche bzw. in der Karwoche.

An diesem Tag gedenken die Christen des letzten Abendmahles Jesu mit den 12 Aposteln am Vorabend vor seiner Kreuzigung.

Mit dem Gründonnerstag beginnt das dreitägige Gedächtnis des Leidens, Sterbens, der Todesruhe und der Auferstehung Jesu Christi (Ostern).

In der heiligen Messe am Abend des Gründonnerstags (zwischen 16 - 20 Uhr) läuten beim Gloria alle Glocken und die Orgel spielt ein letztes Mal. Danach schweigen Glocken und Orgel bis zum Gloria in der Osternacht am Karsamstag.

Nach einem alten Ritus wird vielerorts auch die "Fußwaschung" vollzogen. Dabei wäscht der Zelebrant nach dem Vorbild Jesu (bis zu) 12 Laien symbolisch die Füße um den Charakter des Dienstes am Mitmenschen zu verdeutlichen.

Nach der Heiligen Messe wird das Allerheiligste (ein Kelch mit geweihten Hostien) in einer schlichten Prozession zu einem Seitenaltar oder einer Kapelle gebracht. Sämtliche schmückenden Elemente am Hauptaltar werden entfernt. Dies soll Trauer symbolisieren.

Danach werden vielerorts - in Anlehnung an die überlieferte Nachtwache der Jünger Jesu am Ölberg - sogenannte Gebetswachen in den Kirchen abgehalten.

(Quelle: Online Enzyklopädie "Wikipedia")